Geschmäcker sind unterschiedlich …
Mittwoch | 21. Mai 2008 | von dombrowski
Irgendwo in der Mitte Europas, zu Gast bei einem Weltkonzern.
Am Morgen hatte ich bereits zwei Becher Kaffee getrunken und hielt mich zu Beginn der Sitzung in puncto Kaffee erstmal zurück. Nach dem Essen musste aber der Nachmittagsschlaf bekämpft werden, und da nur Kaffee (eine frisch hereingebrachte Kanne) und Wasser zur Auswahl standen, habe ich mich für Kaffee entschieden.
Da die anderen Sitzungsteilnehmer am Vormittag den Kaffee ohne Unmutsäusserungen und in größeren Mengen getrunken hatte, dachte ich mir nichts böses und orderte ebenfalls eine Tasse Kaffee. Das war ein Fehler … .
Die Flüssigkeit sah aus wie Kaffee, roch auch so, schmeckte aber leider nach etwas unbeschreibbarem. Sehr sauer (auch mit 4 Stücke Zucker), recht dünn und zudem nur knapp über lauwarm temperiert.
Die Kollegen am Tisch haben hingegen tapfer weiter getrunken – entweder waren an dem Tag meine oder ihre Geschmacksnerven entgleist. Einer gab zumindest zu reiner Wirkungstrinker zu sein, ihm sei der Geschmack absolut egal.
