Vollautomaten von Saeco und Aequator: Testtrinken
Freitag | 11. Januar 2008 | von dombrowski
Demnächst steht die Anschaffung eines neuen, leistungsfähigen Vollautomaten an. Und dieser muß vorab ausführlich getestet werden.
Zu Zweit machten wir uns auf in ein Industriegebiet Hamburgs, zu KMS – einem Spezialisten für Kaffeemaschinen (Verkauf, Beratung und Reparatur).
Freundlich empfangen von Herrn Baselt und Herrn Körner, liessen wir uns in der ungemütlichen Umgebung diverse Kaffees servieren. Die Freundlichkeit und das Fachwissen der beiden Herren ließ die Umgebung schnell vergessen – wir stürzten uns zuerst auf die Produkte der Saeco Group 200.
Die Saeco Group 200 ist für den täglichen Betrieb in größeren Büros ausgelegt und bietet dem geneigten Konsumenten eine breite Auswahl an Produkten. Von “normalem” Kaffee über Espresso, Latte Macchiato bis zur heißen Schokolade, oder Suppe ist vieles möglich.
Das Innenleben der Saeco Group 200 ist überschaubar und scheint leicht zu reinigen, ein nicht zu vernachlässigender Punkt.
Die Zubereitung geht schnell und wird von den Saeco-üblichen mechanischen Geräuschen begleitet.
Die Qualität des Getränks hängt natürlich immer stark vom Ausgangsprodukt ab – hier wurde eine sehr gute Bohne in den großen Bohnenbehälter getan und der Kaffee, wie auch der Espresso schmeckten sehr gut. Nur die Temperatur hätte ein klein wenig höher sein können. Für die Zubereitung von Milchcafé oder Latte Macchiato wird Milchpulver statt frischer Milch verwendet – auch hier ist natürlich die Qualität der Zutat immens wichtig für den Geschmack. Auch hier wurde für die Vorführung ein gutes Topping gewählt – es schmeckte, wie mit frischer Milch zubereitet.
Vorteil der Verwendung von Milchpulver ist, dass der Reinigungsaufwand deutlich geringer ist. Wer hat im Büro schon die Zeit nach jeder Tasse Milchcafé 2 Minuten mit der Reinigung und dem Wegstellen der Milch in den Kühlschrank zu verbringen?
Leider ist die Group 200 ein Auslaufmodell, aber der Nachfolger steht schon bereit – die Saeco Rubino 200. Für das Aussehen beider Maschinen kann gesagt werden “über Geschmack läßt sich streiten”. Über den Geschmack der Getränke läßt sich nur sagen: Typisch Saeco – 1a!
Als zweiter Automat wurde von Aequator die Brasil getestet.
Die eingefüllten Kaffeebohnen waren auch hier von guter Qualität, und auch dieser Automat hat daraus hervorragende Produkte gezaubert. Die Zubereitung ging etwas schneller und deutlich leiser vonstatten als bei der Saeco Group 200. Es muß aber auch dazu gesagt werden, dass die Brasil für eine größere Anzahl von Tassen pro Tag ausgelegt ist und etwa das doppelte kostet.
Großer Vorteil der Brasil ist, dass optional zwei Bohnenbehälter genutzt werden können, für Espresso und “normale” Kaffee-Bohnen.
Die Auswahl an Produkten ist auch hier großzügig.
Die Brasil ist schick (finde ich), und ihr größter Vorteil ist die schnelle Reinigung. Der Aufwand ist nochmals geringer als bei der Saeco – allerdings kommt man im Fall der Fälle deutlich schlechter an das Innenleben der Maschine.
Auch hier wird mit Milchpulver gearbeitet – der Grund ist schon oben beschrieben.
Unsere Entscheidung ist noch nicht gefallen – wir testen noch ein wenig weiter … .
Wer in Norddeutschland vor dem Problem steht einen neuen Vollautomaten für sein Büro kaufen zu müssen, dem sei die Beratung von KMS ans Herz gelegt.
KMS Kaffee Maschinen Service GmbH
Kressenweg 10
22549 Hamburg
Telefon: (040) 656 882-0
Telefax: (040) 656 882-16
E-Mail: info@kms-hamburg.de

Am 29. Januar 2008 um 13:06 Uhr
hachja.. was gibt es schöneres als Kaffeevollautomaten.
Schön geschrieben!