Donnerstag | 28. Dezember 2006 | von dombrowski
Zweiter Weihnachtstag 2006 – nach einem fürchterlichen Frühstück brauchten wir vor der Heimfahrt nach Berlin einen vernünftigen Kaffee.
Gosch steht normalerweise für erträgliche Nahrung auf Reisen, also ran an den Stand und einen Kaffee geordert. Zuvor ein Kontrollblick: Ja, ein Kaffeeautomat ist vorhanden, sieht gepflegt aus, ist eingeschaltet und darüber hängt eine Preistafel mit akzeptablen Preisen.
Leider waren wir von unserem Gastgeber abgelenkt und haben nicht weiter verfolgt, was die Dame mit unserer Bestellung zu tun gedachte sondern haben sie einfach machen lassen. Aus dem Augenwinkel sah ich nur, dass sie sich nicht dem Kaffeeautomaten zuwendete, sondern nach hinten in ein Nebenzimmer verschwand. Na gut – wird wohl frisches Wasser oder Bohnen holen. Dem war leider nicht so, die gute Frau brachte von hinten unseren Kaffee.
Tapfer und in Zeitnot wie wir waren also Zucker rein in den Becher und probieren: NEIN DANKE – die Substanz (Kaffee möchte ich es nicht nennen) war derart sauer als hätte man das Kaffeepulver mit Essig gebrüht, auch Milch hat keine Abhilfe geschaffen. Entweder war die Kaffeemaschine im Hinterzimmer nach der Reinigung nicht gespült worden, oder Pulver, Wasser und Maschine waren einen unglückliche Konstellation.
Egal was der Grund war, meine Empfehlung: Entweder den Kaffee woanders trinken wenn Sie der Kaffeedurst im Hannoveraner Hauptbahnhof übermannt, oder bestehen Sie zumindest direkt auf einer Tasse aus dem Kaffeeautomaten.
Vielleicht haben Sie mehr Glück.
